Freerunning e-learning

Von maarten • 2 Min. lesen

Episode-01

„Flip the System“ ist eine umfassende Videoreihe, die das Unterrichten und Praktizieren von Freerunning revolutioniert. Weg von bloßen „Tricks“, hin zu einer bewegungsorientierten Perspektive, in der Selbstausdruck, Sicherheit und persönliches Wachstum im Mittelpunkt stehen. Egal, ob Sie Sportlehrer, Coach oder leidenschaftlicher Freerunner sind: Diese Serie bietet einen strukturierten und dennoch kreativen Ansatz, um die Kunst der Bewegung zu meistern und jedes Hindernis als Chance zur persönlichen Weiterentwicklung zu nutzen.

1. Einführung in Freerunning

Freerunning ist weit mehr als das Ausführen einzelner Tricks; es ist ein Symbol für Selbstausdruck, Herausforderung und Freiheit. Während der traditionelle Sportunterricht oft auf starre Strukturen setzt, bietet Freerunning Jugendlichen den Raum, ihre eigenen Grenzen zu entdecken. Diese Reihe lehrt Trainer, eine „Bewegungsperspektive“ zu vermitteln, statt nur technische Manöver zu coachen.

2. Vaults: Inhalt vs. Kontext

Vaults (Sprünge) sollten nicht als isolierte Techniken mit komplizierten Namen betrachtet werden, sondern als natürliche Reaktion auf Hindernisse, Geschwindigkeit oder den Drang nach Selbstausdruck. Die Kernbotschaft: Der Kontext bestimmt den Inhalt. Für Lehrer bedeutet das, dass das Schaffen der richtigen Herausforderung wichtiger ist als die ständige technische Korrektur.

3. Vaults: Geschwindigkeit entwickeln

Geschwindigkeit beim Freerunning ist kein Trick, sondern das Ergebnis von Beherrschung, Wiederholung und Timing. Anstatt sich nur auf die Technik zu konzentrieren, ist ein logischer Aufbau von vielen zu wenigen Kontaktpunkten entscheidend. Der Lernweg führt vom Safety Vault über den Speedstep bis hin zum regulären Speed Vault.

4. Vaults: Distanzen überwinden

Spektakuläre Sprünge über große Distanzen, wie der Monkey oder Kong (Cat-Pass), werden sicher durch ein strukturiertes Level-System erlernt. Durch den schrittweisen Aufbau – von einer Linie am Boden bis zum Sprung über eine echte Lücke – behalten Sportler ihre Freiheit innerhalb eines sicheren Rahmens. Kontrolle und Beherrschung sind die Voraussetzungen für das nächste Level.

5. Vaults: Flow & Kreativität

Nicht bei jeder Bewegung geht es um Tempo oder Weite; kreative Vaults bieten einen Zugang für Sportler, die ihren eigenen Stil entwickeln möchten. Flow bedeutet, Bewegungen mit Rhythmus und fließenden Übergängen wie Spins und Twists zu kombinieren. Durch das Experimentieren mit Richtung und Timing entsteht eine einzigartige Bewegungsfreiheit.

6. Flips: Eine sichere Einführung

Saltos sind für viele Sportler ein Traum und können mit einem durchdachten Aufbau sicher und selbstständig erlernt werden. Der Fokus liegt auf dem Kern jedes Flips: der Balance zwischen Sprunghöhe und Rotationsgeschwindigkeit. Durch das Training auf festem oder leicht federndem Untergrund statt auf dem Trampolin entwickeln Sportler die notwendige Kraft und Körperspannung.

7. Flips: Fehler & Lösungen

Saltos scheitern meist nicht am Können, sondern an Angst oder fehlendem technischen Verständnis. Häufige Fehler, wie mangelnde Höhe oder instinktives „Abtauchen“, lassen sich lösen, indem man gemeinsam mit dem Sportler reflektiert, was ihn blockiert. Ziel ist es, mentale Barrieren abzubauen, damit die technische Ausführung wieder im Fokus steht.

8. Flips: Von der Basis zum Trick

Sobald der Basis-Salto sitzt, beginnt das Abenteuer der individuellen Tricks. Durch die Änderung des Absprungs (z. B. Webster oder Gainer) oder die Nutzung der Umgebung (z. B. Wallflips) erhält ein Salto mehr Flair. Kleine Anpassungen ermöglichen es Sportlern, ihre Flips zu personalisieren und ihren eigenen, einzigartigen Stil zu entwickeln.

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